Künstlerin
"wenn ich gewusst hätte"
Ein romantisches Selbstverhör im Kosmos diffuser Gefühle. Unter den Lebenden wandelnd, aber dem Tod ins Auge blickend, verhandelt das ICH Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Was gerade in der Welt passiert ist unerträglich, unbegreiflich und unsagbar. ICH möchte nur schreien. ICH muss spielen. ICH muss singen. ICH lasse mir meinen Platz nicht nehmen. In dieser Theater-Performance verhandelt Svea Menne aus dem hARTkollektiv deutsche, queere, migrantische Geschichte auf subtile ART.
Premiere: Samstag, 02.08.2025 19 Uhr
Rabbit Hole Theater
Viehofer Platz 19,45127 Essen
Konzeption und Performance: Svea Menne
Licht: Dominik Hertrich
WHAT MAKES AN OBJECT A BODY?
Diese Performance wurde im Rahmen des PAS ‚TEMPORAL FRAME – EXPANDING AND CONDENSING TIME‘ (BBB Johannes Deimling and Monika Deimling) entwickelt.
“I am an object hanging in your space“, sagt ein Gesicht aus einem Tablet heraus. Ein einfacher Körper, bestehend aus einem Tablet, einem Stab, einem Kleiderbügel und einem Mantel. “What is my body capable to do with your help?” Dieser Körper möchte partizipieren, möchte performen. Die Perfomerin ist ablebodied, doch nicht im Raum. Ihr Replacement, ihr Ersatzkörper, ist auf Assistenz angewiesen. Der Körper sucht Kontakt. Gemeinsam mit dem Publikum bestreitet das Objekt einen Parcour. Die Grenzen zwischen Objekt und Körper verschwimmen. Gemeinsam tanzen, gemeinsam eine Apfelschorle trinken, einander zuhören, einander begegnen, gemeinsam phantasieren. WHAT MAKES AN OBJECT A BODY?
Premiere: Freitag, 18.04.2025 19 Uhr
Salon am Moritzplatz, Berlin
Konzeption und Performance: Svea Menne
hARTkollektiv - entwickelt eine Rabbit Hole Geschichte
Entwickelt, eingewickelt, eingesogen, angezogen, eingefangen, angeschaut, trauen wir uns in diesen Raum voller Geschichte und Geschichten. Eine interaktive Performance im und mit dem Rabbit Hole Theater zur Würdigung der Kunst. Folgst du dem weißen Kaninchen?
Das weiße Kaninchen taucht in zahlreichen Geschichten auf. Erzählen wir also Matrix, öffnet sich ein Tunnel im Kaninchenbau und wir fallen direkt in die Welt von Alice im Wunderland. Auf diese Route begeben wir uns gemeinsam, graben in der Erde des Rabbit Hole Theaters und lassen damit unsere ganz eigene Rabbit Hole Geschichte im Hier und Jetzt entstehen.
Im Rabbit Hole Theater
Sonntag 04.08.24 16 Uhr
Konzeption und Performance: Svea Menne
Text: Cora-Miró Fiedler
LIEBE - UND ANDERER SEX
Eine Stückentwicklung über Tabu und Vermarktung.
Alex und Alex arbeiten, ohne sich zu kennen, beide in der gleichen Bar. Einem Ort, an dem sie schon viele Geschichten über Sex und Dating erzählt bekommen oder miterlebt haben. Als die Beiden sich zum ersten Mal begegnen, ist sofort eine Spannung in der Luft.
Ihre bisherigen Datingerfahrungen waren für beide nicht erfüllend. Werden sie wieder in Stereotype verfallen oder schaffen sie es, ehrlich über sich zu kommunizieren?
Premiere: 05.Oktober.2022
Kulturverein Provisorium e.V.
Heiligkreuzstr.4, 72622 Nürtingen
Schauspiel: Hicham-Tankred Felske, Alina Wesser Saalfranke
FRÄGMENT
Die partizipative Performance FRÄGMENT entstand für die Vernissage “300 Jahre in 300 Minuten – Jüdisches Leben und seine Spuren in Freudental” des Pädagogisch Kulturellen Centrums.
Es wurden 11 Künstler*innen eingeladen, um sich eine Woche lang in Workshops mit dem Ort Freudental und dessen jüdischer Geschichte auseinanderzusetzen und am Ende der Woche ein Werk zu präsentieren. Es gestaltete sich eine interaktive Performance, welche die “Lücken” sichtbar machte. Die Lücke in einer heutigen Gesellschaft voll Fremdenhass. Die Wissenslücken in der kurzen Zeit der Auseinandersetzung, welche dem großen Thema nicht gerecht werden kann. Die Lücke der ausgelöschten Leben im Holocaust.
FRÄGMENT versucht sensibel, collagenhaft, fragmentarisch und empathisch Resonanz zu einer intensiven Workshopwoche zu geben und Menschen in Kontakt mit der alten Synagoge und der spürbar lebendigen Geschichte zu bringen.
READY TO ACT! IMMER EIN NEUES PROJEKT!
ARTOMAT
Rahmen dieses Projektes ist ein Rundweg, der die verschiedenen Institutionen* verbindet. Dabei ist der Rote Faden, die Einladung an Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam die Kulturräume Nürtingens wieder zu beleben. Möglichkeiten dazu bieten Installationen vor den jeweiligen Institutionen, die mitgestaltet werden können.
Damit schaffen wir einen Begegnungsraum über das Medium der Installation. Somit wird sinnliche Erfahrung und ein Miteinander zu Corona-Bedingungen möglich.
Die Stationen: *Stiftung Domnick, Jugendwerkstatt, Silberburg, K3N, Kuckucksei
Mann/Frau
Ein Performancefilm, der sich mit Geschlechtsidentität auseinandersetzt. Er thematisiert Rollenbilder, Kommunikation, Verhaltensmuster, Macht und Begegnung. Es geht nicht darum, ein Idealbild zu erzählen, sondern zu erforschen, wo wir uns als Gesellschaft gerade befinden. Wir sind geprägt von biologischen und soziologischen Attributen und Zuschreibungen. Aber was bedeutet das im Kontakt und was bedeutet das für unser Selbstbild?
Performance: Pauline Dalkowski, Bennet Hutzelmeier
Kamera: Tina Galinsky | Musik: Louis Cohen | Regie: Svea Menne
Regieassistenz
2024
S wie Schädel – Szenische Reflektion einer ungreifbaren Welt auf Texte von Navid Kermani Inszenierung: Roberto Ciulli und Eva Mattes Theater an der Ruhr, Kunstfest Weimar, In Koproduktion mit dem Stadttheater Fürth, dem Kleist Forum Frankfurt (Oder), dem Theatres de la Ville de Luxembourg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen
2023
ICH ANTONIN ARTAUD – LE MOMO
Theater an der Ruhr
Regie: Roberto Ciulli
2022
Vom Licht
Theater an der Ruhr und
ANAGOOR
Regie: Simone Derai
2021
GERMANIA
Theater an der Ruhr und
ANAGOOR
Regie: Simone Derai
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